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Christian Mainka – Robust, Secure and Privacy-Preserving Smart Systems

Prof. Dr.-Ing. Christian Mainka // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Christian Mainka ist seit Mai 2025 neuer Professor für Robust, Secure and Privacy-Preserving Smart Systems in der Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik und Medientechnik.

Die Forschungen des 38-Jährigen befassen sich mit Themen der Web- und Datensicherheit. Dabei ist sein Ziel, Sicherheitsschwachstellen zu identifizieren, diese zu verstehen und daraus Gegenmaßnahmen zum Schutz vor solchen Attacken zu entwickeln.

Zu Beginn seiner Forschungstätigkeit untersuchte er Risiken, die durch Datenformate wie JSON und XML entstehen können. Wenn solche Datenformate unsicher verarbeitet werden, kann das schwerwiegende Folgen haben: Angreifende könnten sich zum Beispiel als jemand anderes ausgeben und auf fremde Webseiten zugreifen, um dort persönliche Daten zu stehlen.

In seiner jüngsten Forschung beschäftigt er sich mit Sicherheitslücken in der Handhabung digital signierter PDF-Dokumente. Ebenso untersucht er die Einbettung und Ausführung von Programmcode in Office-Dokumenten, was häufig als Grundlage für Malware-Angriffe genutzt wird.

Christian Mainka studierte Angewandte Informatik und IT-Sicherheit an der Ruhr-Universität Bochum, wo er 2017 auch promovierte und anschließend bis zu seinem Wechsel an die Bergische Universität im Mai als Studienrat lehrte und forschte.

Die komplette Pressemeldung finden Sie im Newsportal.

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Julia de Groote – Entrepreneurship- und Innovationsforschung

Prof. Dr. Julia de Groote // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Julia de Groote ist seit April 2025 Professorin für Entrepreneurship- und Innovationsforschung in der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft – Schumpeter School of Business and Economics.

Ihre Forschung bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Entrepreneurship, Innovation und angewandter Psychologie. Konkrete Themen sind zum einen Resilienz von Individuen, Teams und Organisationen, wobei ein Schwerpunkt auf der unternehmerischen Resilienz liegt. Außerdem beschäftigt sich de Groote mit verantwortungsvollem Unternehmertum, das sich durch nachhaltiges Handeln auszeichnet.

Die Rolle von Vermögen im Kontext von Unternehmertum und Innovation ist ein weiterer Schwerpunkt. Dabei geht sie der Frage nach, wie Familienvermögen zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen eingesetzt werden kann, aber auch welchen Einfluss Hochvermögende auf das Start-up-Ökosystem haben.

Julia de Groote studierte Psychologie mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Ihre Promotion erlangte sie an der WHU – Otto Beisheim School of Management und habilitierte sich an der Universität Bern. Nach Stationen an der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Università della Svizzera italiana und der Universität Bern hatte sie zuletzt die Merck Finck Juniorprofessur für Familienunternehmen an der WHU inne.

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Linda Grogorick – Didaktik der Informatik

Prof. Dr. Linda Grogorick // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Linda Grogorick ist seit April 2025 neue Professorin für Didaktik der Informatik in der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften.

Die 36-Jährige erforscht und entwickelt nutzerzentrierte und innovative Lehr- und Lernanwendungen, wobei sie dabei digitale mit analogen Formaten geschickt zu verbinden versucht. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Technologien das Lernen motivierender, nachhaltiger und inklusiver gestalten können.

Linda Grogorick studierte Wirtschaftsingenieurwesen/Informatik an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und Wirtschaftsinformatik an der Technischen Universität Braunschweig, wo sie auch promovierte. Vor ihrem Wechsel nach Wuppertal leitete Grogorick in Braunschweig den Themenbereich „Digitales Lernen und Lehren“ am Institut für Wirtschaftsinformatik.

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Stefan Nemirovski – Komplexe Analysis

Prof. Dr. Stefan Nemirovski // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Stefan Nemirovski ist seit April 2025 Professor für Komplexe Analysis in der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften.

Sein Forschungsschwerpunkt liegt darin, herauszufinden, welche grundlegenden und stabilen Eigenschaften bestimmte Arten von „Räumen“ haben, die in der Mathematik verwendet werden. Dazu gehören etwa die Definitionsbereiche analytischer Funktionen in der komplexen Analysis oder Lichtstrahlenräume in der allgemeinen Relativitätstheorie.

Nemirovski studierte Mathematik an der Lomonossow-Universität Moskau, wo er 1998 auch promovierte. 1999 wurde er Wissenschaftliches Mitglied des Steklow-Instituts für Mathematik in der russischen Hauptstadt und habilitierte sich dort 2007.

Von 2001 bis 2025 forschte der 51-Jährige an der Ruhr-Universität Bochum im Rahmen diverser Projekte der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Malte Mues – Reliable Software and Distributed Systems

Jun.-Prof. Dr. Malte Mues // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Malte Mues ist seit März 2025 Juniorprofessor für Reliable Software and Distributed Systems in der Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik und Medientechnik.

Ein wichtiger Teil seiner Forschung beschäftigt sich mit der Frage, wie man die Sicherheit von Webanwendungen automatisch überprüfen kann. Gemeinsam mit Kolleg*innen hat er Methoden entwickelt, mit denen der Computer diese Prüfungen selbstständig durchführen kann. Dabei geht es zum Beispiel darum, herauszufinden, welche Wege ein Nutzer oder Angreifer durch ein Programm nehmen kann, um Sicherheitslücken auszunutzen.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit in den letzten zwei Jahren ist, komplizierte Programmieraufgaben auch für Menschen zugänglich zu machen, die keine Informatikkenntnisse haben. „Dafür nutze ich sogenannte ‚domänenspezifische Sprachen‘, also speziell angepasste Werkzeuge, mit denen man einfach und verständlich Programme erstellen kann – ganz ohne klassisches Programmieren“, erklärt der 33-Jährige.

Der gebürtige Wuppertaler studierte IT-Systems Engineering am Hasso-Plattner-Institut (HPI) der Universität Potsdam und Informatik an der Technischen Universität Clausthal. 2023 promovierte er an der Technischen Universität Dortmund. Er blieb dort als Postdoc bis er an der Bergischen Universität als Juniorprofessor anfing.

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Katharina Peetz – Systemische Theologie

Prof. Dr. Katharina Peetz // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Katharina Peetz ist seit März 2025 Professorin für Systemische Theologie in der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften.

Hauptsächlich untersucht sie das Verhältnis zwischen Theologien und Behinderung. Vor diesem Hintergrund entwickelt sie derzeit ein Forschungsprojekt, bei dem Betroffene aktiv mitwirken können. Ein weiterer Schwerpunkt der 41-Jährigen ist der Friedens- und Versöhnungsprozess in Ruanda. In ihrer Forschung untersucht Katharina Peetz, wie Überlebende und Täter*innen des dortigen Genozids ihre Erfahrungen erlittener und ausgeübter Gewalt verarbeiten und welche Rolle religiöse Ressourcen spielen. Außerdem nimmt die Professorin den Diskurs um das Werk des Evolutionsbiologen und Religionskritikers Richard Dawkins als Ausgangspunkt für eine tiefgehende Auseinandersetzung mit dem Verhältnis zwischen Theologie und Naturwissenschaften.

Katharina Peetz studierte Vor- und Frühgeschichte, Biblische und Systematische Theologie sowie Katholische Religion und Geschichte für das gymnasiale Lehramt an der Universität des Saarlandes. Sie promovierte an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und habilitierte sich an der Schweizer Universität Freiburg.

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Selina Olthof – Material und Oberflächenanalyse

Prof. Dr. Selina Olthof // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Selina Olthof ist seit Februar 2025 Heisenberg-Professorin für Material und Oberflächenanalyse in der Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik und Medientechnik.

„Ich beschäftigte mich mit der Herstellung und Untersuchung neuartiger Halbleitermaterialien, die das Potenzial haben, Technologieanwendungen wie Solarzellen, Leuchtdioden oder Transistoren kostengünstiger oder energieeffizienter zu gestalten“, erklärt Selina Olthof.

Die 43-Jährige und ihr Team erforschen mit speziellen Messmethoden, wie sich die Oberflächen neuartiger Halbleitermaterialien verhalten und wie sich die Zusammensetzung oder chemischen Bindungen hier verändern lassen.

Nach ihrem Physikstudium an der Universität Stuttgart promovierte Olthof an der TU Dresden und sammelte internationale Forschungserfahrung an der Princeton University, der Universität zu Köln sowie als Gastprofessorin in China und Dresden. Für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen erhielt sie unter anderem den Gaede-Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, den Heß-Preis der Universität Regensburg und nun auch die Auszeichnung als Heisenberg-Professorin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

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Kirsten Legerlotz – Bewegungs- und Trainingswissenschaft

Prof. Dr. Kirsten Legerlotz // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Kirsten Legerlotz ist seit Januar 2025 Professorin für Bewegungs- und Trainingswissenschaft in der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften.

Wie kommt es zu Sportverletzungen, wie kann man sie therapieren, wie sie verhindern? Und wie unterscheiden sich dabei die Geschlechter? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Kirsten Legerlotz. „Mein Ziel ist es, besser zu verstehen, wie sich der Körper anpasst, damit ich darauf aufbauend wissenschaftlich fundierte Empfehlungen entwickeln kann, die sowohl die sportliche Leistung als auch die Gesundheit fördern“, erklärt die 48-Jährige.

Ein Fokus liegt dabei auf Tendopathien, sprich der Erkrankung der Sehnen aufgrund von Über- oder Fehlbelastung. Außerdem forscht die Sportwissenschaftlerin dazu, welchen Einfluss Menstruationszyklus und eine Schwangerschaft auf die Leistungsfähigkeit und das Verletzungsrisiko bei Mädchen und Frauen haben.

Prof. Dr. Kirsten Legerlotz studierte Sportwissenschaft an der Deutschen Sporthochschule Köln sowie Biologie an der Universität Köln. 2006 promovierte sie am Institut für Biomechanik und Orthopädie an der Deutschen Sporthochschule Köln. Nach verschiedenen Stationen als Wissenschaftlerin hatte sie von 2014 bis zu ihrem Wechsel an die Bergische Universität die Professur für Movement Biomechanics am Institut für Sportwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin inne.

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Emma Järvinen – Experimentalphysik mit dem Schwerpunkt globale Atmosphärenforschung

Prof. Dr. Emma Järvinen // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Emma Järvinen ist seit Oktober 2024 Professorin für Experimentalphysik mit dem Schwerpunkt globale Atmosphärenforschung in der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften.

„Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen für uns Menschen“, sagt Emma Järvinen. „Wir brauchen deshalb tiefgehende Kenntnisse von atmosphärischen Prozessen, um dieses Problem zu lösen und diese Kenntnisse versuche ich durch meine Forschung zu generieren.“

Ihr Hauptaugenmerk liegt auf Eiswolken. „Sie sind besonders, weil sie die Erde sowohl kühlen können, indem sie Sonnenlicht reflektieren, als auch sie erwärmen, indem sie Wärme einfangen“, erklärt die Physikerin. Ob sie jedoch eine größere kühlende oder wärmende Wirkung haben, hänge von vielen Faktoren ab, wie z. B. der Position der Wolken, der Tageszeit und sogar der Form der Eiskristalle in ihnen. Durch Forschungsflüge in diese Wolken untersucht die 35-Jährige mit ihrem Team, wie die Eiskristalle mit Sonnenlicht interagieren.

Emma Järvinen studierte Physik an der Universität Helsinki, Finnland. 2016 promovierte sie am Karlsruher Institute of Technology. Sie war dort mehrere Jahre tätig, zuletzt leitete sie eine Nachwuchsforschungsgruppe. Dazwischen war sie für fast zwei Jahre PostDoc am National Center for Atmospheric Research (NCAR), USA.

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Franziska Lechner-Meichsner – Klinisch-psychologische Intervention

Jun.-Prof. Dr. Franziska Lechner-Meichsner // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Franziska Lechner-Meichsner ist seit September 2024 Juniorprofessorin für Klinisch-psychologische Intervention in der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften.

Wie können Menschen mittels Psychotherapie dabei unterstützt werden, belastende Lebensereignisse zu bewältigen? Dieser Frage geht Franziska Lechner-Meichsner nach. Anhaltende Trauerstörung, also chronische Trauer, und Posttraumatische Belastungsstörung sind die beiden Kernthemen ihrer Arbeit.

Außerdem entwickelt sie Therapieansätze zur Behandlung der Anhaltenden Trauerstörung und der Posttraumatischen Belastungsstörung weiter. Auch ein Schwerpunkt ihrer Forschung ist die Untersuchung von Wirkmechanismen, also der Prozesse, die dazu beitragen, dass in der Therapie Symptome reduziert werden.

Franziska Lechner-Meichsner studierte Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, wo sie 2016 auch promovierte. Ihre Approbation als Psychologische Psychotherapeutin erhielt sie 2020. Sie war Wissenschaftliche Mitarbeiterin in Jena und Frankfurt, Visiting Research Scientist an der Columbia University in New York (USA) und vor ihrem Wechsel an die Bergische Universität Assistant Professor an der Utrecht University in den Niederlanden.

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Meinald Thielsch – Arbeits- und Umweltpsychologie

Prof. Dr. Meinald Thielsch // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Meinald Thielsch ist seit September 2024 Professor für Arbeits- und Umweltpsychologie in der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften.

„Wir sind überzeugt, dass wir den gegenwärtigen Herausforderungen und Veränderungen in Arbeit und Gesellschaft nicht nur reaktiv über Fachpersonal begegnen können. Gerade der Umgang mit Belastungs- und Krisensituationen sollte von uns allen – individuell und auf der Ebene von Teams, Führungskräften und Organisationen – proaktiv zur Stärkung der eigenen Resilienz und Handlungsfähigkeit angegangen werden“, so Prof. Thielsch.

In seinem Schwerpunkt Arbeitsteams in Hochrisikoumwelten befasst er sich u. a. mit der Optimierung der Aus- und Weiterbildung von Einsatzkräften wie Feuerwehr und Rettungsdienst. In der Mensch-Technik-Interaktion sind Erleben und Bewertungen der Anwender*innen, die sogenannte User Experience, zentral. Sein dritter Forschungsschwerpunkt ist das Thema Vorsorge und Resilienz in einer sich wandelnden Umwelt.

Meinald Thielsch studierte Psychologie an der Universität Münster, wo er 2008 auch promovierte und 2013 habillitierte. Er arbeitete am dortigen Institut für Psychologie in unterschiedlichen Funktionen.

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Felix Strieth-Kalthoff – Digitale Chemie

Jun.-Prof. Dr. Felix Strieth-Kalthoff // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Felix Strieth-Kalthoff ist seit Juni 2024 Juniorprofessor für Digitale Chemie in der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften.

Er entwickelt KI-gestützte Werkzeuge, mit denen Forschungs- und Entwicklungsprozesse im synthetisch-chemischen Labor beschleunigt werden können. „Dabei beschäftigen wir uns mit der Frage, wie wir bestehende Algorithmen der KI anpassen und erweitern müssen, um sie effektiv im Labor nutzen zu können – und damit, wie wir den Arbeitsalltag im Labor anpassen müssen, um die erhaltenen Daten effizienter nutzen zu können“, erklärt Felix Strieth-Kalthoff. Die Forschung verfolgt dabei einen interdisziplinären Ansatz an der Schnittstelle zwischen KI und Praxis im Labor. 

Felix Strieth-Kalthoff studierte Chemie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, wo er 2021 auch promovierte. Anschließend und bis zu seinem Wechsel nach Wuppertal arbeitete er als Postdoktorand an der University of Toronto in Kanada.

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Robert Göstl – Sustainable Macromolecular Chemistry

Prof. Dr. Robert Göstl // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Robert Göstl ist seit Juni 2024 Professor für Sustainable Macromolecular Chemistry in der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften.

Kunststoffe bestehen hauptsächlich aus Makromolekülen, also aus Polymeren. Wie sich daraus ressourcenschonend funktionelle Materialien entwickeln lassen, daran forscht Robert Göstl. Er und seine Arbeitsgruppe arbeiten an der Schnittstelle von organischer Synthesechemie, Polymerchemie, Photophysik und Materialwissenschaften. Ziel ist es, die Wechselwirkungen von mechanischer Belastung mit Polymermaterialien zu verstehen und nutzbar zu machen. Sprich der 37-Jährige will einerseits Frühwarnsysteme entwickeln, die mechanische Überlastungen durch Farbänderungen anzeigen. Andererseits hat er das Ziel neue Synthesewege zu erschließen, die mithilfe von mechanischer Kraft Polymere mit komplett neuen Eigenschaften erzeugen.

Robert Göstl studierte Chemie an der Humboldt-Universität zu Berlin, 2014 promovierte er dort. Anschließend arbeitete er als Postdoktorand an der Technischen Universität Eindhoven in den Niederlanden und von 2017 bis zu seinem Wechsel nach Wuppertal als Forschungsgruppenleiter am DWI – Leibniz-Institut für Interaktive Materialien und Institut für Technische und Makromolekulare Chemie der RWTH Aachen, wo er sich auch habilitierte.

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Gregor Christa – Zoologie (Evolution und Biodiversität)

Prof. Dr. Gregor Christa // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Gregor Christa ist seit Mai 2024 Professor für Zoologie (Evolution und Biodiversität) in der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften.

Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist Diversität und Evolution der Fotosymbiose. „Viele Tiere leben in einer Symbiose mit Algen. Da die Algen Fotosynthese betreiben, spricht man bei dieser Form der Symbiose von Fotosymbiose.“, erklärt Christa. Für die Tiere seien Fotosymbiosen ein besonderer Vorteil, denn sie bekommen durch die Algen Nährstoffe, die sie sonst in ihrem nährstoffarmen Habitat nicht erhalten würden. „In unserer Forschung fokussieren wir uns auf zwei spezielle Systeme der Fotosymbiose in Schnecken, um unser grundlegendes Verständnis von diesen Fotosymbiosen zu erweitern“, so Christa.

Gregor Christa studierte Biologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. Er promovierte am Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig und war anschließend dort als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Es folgten Stationen als Postdoktorand an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sowie am Zentrum für Marine- und Umweltwissenschaften (CESAM) der Universität Aveiro in Portugal. 2019 kam er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter nach Wuppertal und vertrat seit 2022 die Professur, die er nun innehat.

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Anica Meins-Becker – Digitales Planen, Bauen und Betreiben

Prof. Dr.-Ing. Anica Meins-Becker // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Anica Meins-Becker ist seit Mai 2024 Professorin für Digitales Planen, Bauen und Betreiben in der Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen.

Ihre Schwerpunkte umfassen die Weiterentwicklung und Standardisierung verschiedener Themen im Bereich Building Information Modeling (BIM), die Entwicklung von Strategien zur digitalen Transformation in den Unternehmen der Bau- und Immobilienwirtschaft sowie das Prozessmanagement und die Informationsverfügbarkeit entlang des Lebenszyklus von Bauwerken.

Die gebürtige Braunschweigerin studierte Bauingenieurwesen mit einer Vertiefung im Bereich des konstruktiven Ingenieurbaus an der RWTH Aachen und absolvierte berufsbegleitend ein Aufbaustudium zur Wirtschaftsingenieurin „Unternehmensführung für Bauingenieure und Architekten“ an der Bauakademie Biberach. 2006 kam Anica Meins-Becker als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an die Bergische Universität. Hier promovierte (2011) und habilitierte (2020) sie sich bei Prof. Dr.-Ing. Manfred Helmus. Sie war u. a. als Akademische Rätin sowie Oberrätin tätig und leitete zuletzt das BIM-Institut, das nun in ihrem Lehr- und Forschungsgebiet aufgegangen ist.

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Hendrik Heuer – Design vertrauenswürdiger Künstlicher Intelligenz

Prof. Dr.-Ing. Hendrik Heuer // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Hendrik Heuer ist seit April 2024 Professor für Design vertrauenswürdiger Künstlicher Intelligenz in der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften.

Die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) ist rasant und übersteigt zunehmend die Vorstellungskraft der meisten Menschen. „Es ist daher von zentraler Bedeutung, dass Nutzer*innen tief und nachhaltig in die Entwicklung von KI-Systemen eingebunden werden“, sagt Hendrik Heuer. Sein Forschungsprogramm ist eine Kooperation mit dem Center for Advanced Internet Studies (CAIS) in Bochum. Dort und in Wuppertal erforscht er mit seinem Team, ob und wie Nutzer*innen Vertrauen in KI-Systeme aufbauen können. Ziel ist es, neue soziale Medien von und für Nutzer*innen zu entwickeln.

Hendrik Heuer studierte Digitale Medien an der Universität Bremen und absolvierte anschließend ein Masterstudium u. a. an der Königlichen Technischen Hochschule Stockholm. 2020 promovierte er zum Thema Mensch-Computer-Interaktion & Maschinelles Lernen an der Universität Bremen. Bevor er im April 2024 an die Bergische Universität kam, vertrat er in Bremen die Professur für Angewandte Informatik.

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Anna Sieben – Sozialpsychologie in der zivilen Sicherheitsforschung

Prof. Dr. Anna Sieben // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Anna Sieben ist seit Februar 2024 Professorin für Sozialpsychologie in der zivilen Sicherheitsforschung in der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften. Sie wurde im Rahmen des „Jülicher Modells“ an die Bergische Universität Wuppertal berufen.

Mit ihrem Team untersucht Anna Sieben das Verhalten von Fußgänger*innen und Menschenmengen – und zwar aus sozialpsychologischer Perspektive. In diesem Zusammenhang nimmt sie Dynamiken in kleinen und großen Gruppen, soziale Normen oder Verantwortungsübernahme in den Blick. Die Koordination und Kommunikation in Menschenmengen, insbesondere im Gedränge, sowie das Erleben von und in Menschenmengen sind ebenso Forschungsfelder, mit denen sie sich beschäftigt.

Anna Sieben studierte Psychologie an den Universitäten Freiburg sowie Köln und absolvierte ihr Masterstudium „Gender & Culture“ am Goldsmiths College in London. Promotion und Habilitation schloss sie an der Ruhr-Universität Bochum ab. Am Forschungszentrum Jülich leitet sie parallel zu ihrer Professur in Wuppertal die Abteilung „Sozialpsychologie in der Fußgängerdynamik“.

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Tina Nobis – Sportsoziologie

Prof. Dr. Tina Nobis // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Tina Nobis ist seit Oktober 2023 Professorin für Sportsoziologie in der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften. Mit ihrem Team geht sie in mehreren Forschungsprojekten der Frage nach, wie Rassismus im Spitzensport sowie im Vereinssport erlebt wird.

Ein weiteres Themenfeld ihrer Forschungstätigkeit ist Sport und Belonging, also Zugehörigkeit. „Mich interessiert, wie emotionale Zugehörigkeit im Sport erlebt und gestaltet, gewährt, erschwert und verwehrt wird“, erklärt Tina Nobis. Außerdem beschäftigt sie sich mit der Frage der sozialen Ungleichheit, wie sich beispielsweise sozioökonomische Aspekte auf die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen am Sport auswirken.

Tina Nobis studierte Soziologie an der Freien Universität Berlin und promovierte an der Humboldt-Universität Berlin. Nach Stationen als Wissenschaftliche Mitarbeiterin in Potsdam und Berlin vertrat sie an der Universität Osnabrück die Professur Sport und Gesellschaft. Des Weiteren war sie Juniorprofessorin für Sport, Integration und Migration an der Humboldt-Universität Berlin und danach Leiterin der Abteilung „Integration, Sport und Fußball“ am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung.

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Tobias Schmidt – Algebra und Zahlentheorie

Prof. Dr. Tobias Schmidt // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Tobias Schmidt ist seit September 2023 Professor für Algebra und Zahlentheorie in der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften.

Sein Forschungsschwerpunkt ist die arithmetische Geometrie und ihre Anwendungen im sogenannten Langlands-Programm. Das Langlands-Programm versucht verschiedenste Bereiche der Mathematik, wie Analysis, Geometrie und Zahlentheorie zusammenzuführen. Es hat bereits zu vielen prominenten arithmetischen Anwendungen geführt, wie zum Beispiel den Beweis der Fermatschen Vermutung in den 1990er Jahren.  

Schmidt studierte Physik und Mathematik an den Universitäten Heidelberg und Kopenhagen sowie an der Humboldt-Universität zu Berlin. An der Universität Münster promovierte er in Mathematik. Es folgten Stationen als Akademischer Rat, als Lehrstuhlvertretung und als Gastprofessor. Bevor er Professor für Arithmetische Geometrie an der Universität Rennes wurde, war er Heisenbergstipendiat der Deutschen Forschungsgesellschaft.

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Peter Zaspel – Software für datenintensive Anwendungen

Prof. Dr. Peter Zaspel // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Peter Zaspel ist seit Juli 2023 Professor für Software für datenintensive Anwendungen in der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften.

Forschende in Wissenschaft und Technik arbeiten mit großen Datenmengen. Diese beinhalten Messungen, Simulationen und Kombinationen hiervon, wofür eine umfangreiche IT-Infrastruktur nötig ist. Die Entwicklung von effizienter und erweiterbarer Software sowie von Methoden für datenintensive Anwendungen in den Naturwissenschaften, der Technik und darüber hinaus ist das Ziel der Forschungsarbeit von Peter Zaspel. Anwendungsfelder solcher Programme können zum Beispiel Quantenchemie, Klimarekonstruktion und Medikamentenforschung sein.

Zaspel studierte Informatik an der Universität Bonn, wo er 2015 auch in angewandter Mathematik promovierte. Danach arbeitete er als Postdoc an den Universitäten Heidelberg und Basel (Schweiz). Bevor er nach Wuppertal kam, war er Assistenzprofessor an der Constructor University (früher Jacobs University Bremen).

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Nicola Fricke – Soziotechnische Systeme

Prof. Dr.-Ing. Nicola Fricke // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Nicola Fricke ist seit April 2023 Professorin für Soziotechnische Systeme in der Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik. Mit ihrem Team will sie praxisorientierte Lösungen für die Wechselwirkung zwischen Menschen und Technologie entwickeln. Im Rahmen ihrer Arbeit untersucht Fricke u. a. sicherheitskritische Aspekte: „So erforschen wir beispielsweise die optimale Gestaltung von Gefahrenwarnungen und Möglichkeiten der Unterstützung von Personen in sicherheitskritischen Situationen“. Weitere Schwerpunkte sind das Themenfeld Mobilität und klimafreundliche Fortbewegung.

Nicola Fricke studierte Psychologie sowie Ingenieurpsychologie an der Technischen Universität Darmstadt und an der Humboldt Universität zu Berlin. 2009 promovierte sie an der Technischen Universität Berlin. Es folgten u. a. Stationen als Post-Doc am Transportation Active Safety Institute (TASI) der Indiana-University-Purdue-University-Indianapolis (USA), als Projektleiterin am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik sowie als Professorin für Human Factors in der Mobilität an der Hochschule Karlsruhe für Technik und Wirtschaft.

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Dominik May – Didaktik der Technik

Prof. Dr.-Ing. Dominik May // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Dominik May ist seit April 2023 ist Professor für Didaktik der Technik in der Fakuktät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik. Innovation der Technischen Bildung ist das Ziel von Dominik May. Im Rahmen seiner Forschungstätigkeit untersucht er, wie technische und ingenieurwissenschaftliche Konzepte am effektivsten vermittelt werden können, um das Verständnis, die Fähigkeiten und die Kompetenzen von Studierenden zu fördern. Dabei stehen sowohl die pädagogischen Aspekte als auch die fachlichen Inhalte im Fokus. Ein zentraler Aspekt von Dominik Mays wissenschaftlicher Arbeit liegt in der Entwicklung umfassender Bildungsstrategien für den Lehr-Lernraum Labor im Rahmen der Technischen Bildung sowie der universitären Ausbildung von Ingenieur*innen. Darüber hinaus entwickelt der 37-Jährige Konzepte zur Gestaltung von Unterricht, die darauf abzielen, Studierende in internationale Studienkontexte einzubinden.

Dominik May studierte Wirtschaftsingenieurwesen (Vertiefungsrichtung Maschinenbau) an der TU Dortmund. Dort promovierte er 2017 im Bereich Ingenieurdidaktik. Vor seiner Tätigkeit an der Bergischen Universität war Dominik May Assistant Professor für Engineering Education Research am Engineering Education Transformations Institute der University of Georgia (USA).

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