Willkommen an der Bergischen Universität!
Stefan Hinterwimmer – Germanistische Linguistik
Prof. Dr. Stefan Hinterwimmer // Foto: Michael Mutzberg
Stefan Hinterwimmer ist seit Oktober 2026 neuer Professor für germanistische Linguistik in der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften.
Was wir verstehen, hängt nicht allein von den verwendeten Wörtern ab. Auch der Kontext, die Absichten der Sprechenden und das Zusammenspiel von Text und Bild beeinflussen die Bedeutung einer Aussage. Prof. Dr. Stefan Hinterwimmer untersucht, wie Sprache funktioniert, Perspektiven vermittelt und gesellschaftliche Vorstellungen prägt.
„Sprache ist mehr als eine Sammlung von Wörtern und Grammatikregeln. Erst im Zusammenspiel mit dem Kontext und den Absichten der Sprechenden entsteht die Bedeutung, die wir einer Äußerung geben“, sagt Hinterwimmer. Seine Forschung verbindet die Semantik, die sich mit sprachlicher Bedeutung beschäftigt, mit der Pragmatik, die untersucht, wie wir Äußerungen im jeweiligen Zusammenhang verstehen.
Einer seiner Schwerpunkte ist die Frage, wie Sprache unterschiedliche Perspektiven vermittelt. Dabei untersucht Hinterwimmer auch das Zusammenspiel verschiedener Ausdrucksformen.
Prof. Dr. Stefan Hinterwimmer war bereits von 2019 bis 2024 als Akademischer Rat im Fach Germanistik an der Bergischen Universität tätig. Anschließend übernahm er eine Professur für Linguistik des Deutschen an der Universität Hamburg, die er bis September 2026 innehatte. Er studierte Sprachwissenschaft, Philosophie und Soziologie an der Universität Regensburg, promovierte 2006 in Linguistik an der Humboldt-Universität zu Berlin und habilitierte sich 2015 an der Universität zu Köln.
Die komplette Pressemeldung finden Sie im Newsportal.
„Meet the Prof“: das Kurzinterview mit Stefan Hinterwimmer gibt es auf unserem Youtube-Kanal.
Mario Wenzel – Gesundheitspsychologie
Prof. Dr. Mario Wenzel // Foto: Friederike von Heyden
Mario Wenzel ist seit Mai 2026 neuer Professor für Gesundheitspsychologie in der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften.
„Mich interessiert, warum manche Menschen Belastungen besser bewältigen als andere und welche psychologischen Prozesse Resilienz fördern“, erklärt Wenzel. Sein Forschungsziel ist es, digitale Technologien und psychologische Erkenntnisse so zusammenzuführen, dass personalisierte Gesundheitsinterventionen entstehen, die Menschen frühzeitig und alltagsnah begleiten.
In seiner Arbeit verbindet er Grundlagen- und Anwendungsforschung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung emotionaler Reaktionen und Erholungsprozesse im Alltag. Dabei erforscht Wenzel, wie Menschen lernen können, flexibel und situationsangemessen mit Stress und belastenden Emotionen umzugehen. Mithilfe digitaler Technologien und sogenannter ambulanter Erhebungsmethoden untersucht er psychologische Prozesse direkt im Alltag und schafft so die Grundlage für passgenaue Unterstützungsangebote.
Mario Wenzel studierte Psychologie an der Universität Greifswald und promovierte 2017 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit einer Arbeit über die Grenzen der Selbstkontrolle. Nach seiner Promotion war er als Postdoktorand an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz tätig, bevor er 2024 als Akademischer Rat an die Bergische Universität Wuppertal wechselte. Im Sommersemester übernahm er hier die Professur für Gesundheitspsychologie.
Die komplette Pressemeldung finden Sie im Newsportal.
„Meet the Prof“: das Kurzinterview mit Mario Wenzel gibt es auf unserem Youtube-Kanal.
Jules Bündgens-Kosten – Didaktik des Englischen
Prof. Dr. Jules Bündgens-Kosten // Foto: Friederike von Heyden
Jules Bündgens-Kosten hat im März 2026 eine Professur in der Didaktik des Englischen in der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften übernommen.
Forschung und Lehre von Jules Bündgens-Kosten verbinden Fragen der Mehrsprachigkeit, der digitalen Transformation von Bildung und der partizipativen Entwicklung von Unterrichtskonzepten. Im Zentrum der wissenschaftlichen Arbeit steht die Frage, wie Fremdsprachenunterricht die sprachlichen Ressourcen von Schüler*innen produktiv nutzen kann.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Lesen und Schreiben in digitalen Räumen. Kinder und Jugendliche sammeln heute zahlreiche sprachliche Erfahrungen online – etwa in sozialen Medien. Jules Bündgens-Kosten geht der Frage nach, wie solche Erfahrungen für schulische Lernprozesse fruchtbar gemacht werden können und welche Kompetenzen Schüler*innen benötigen, um sich sicher, kritisch und selbstbestimmt in digitalen Diskursen zu bewegen.
Jules Bündgens-Kosten studierte Anglistische Sprachwissenschaft, Neuere Deutsche Literaturgeschichte sowie Philosophie an der RWTH Aachen, wo auch die Promotion zu Einstellungen von Lehrkräften gegenüber afroamerikanischem Englisch folgte. Die Habilitation wurde 2024 an der Goethe-Universität Frankfurt im Fach Anglistik mit einer Arbeit zu Multilingual Computer-Assisted Language Learning abgeschlossen.
Die komplette Pressemeldung finden Sie im Newsportal.
„Meet the Prof“: das Kurzinterview mit Jules Bündgens-Kosten gibt es auf unserem Youtube-Kanal.