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Willkommen an der Bergischen Universität!

Janka Goldan – Methodik und Didaktik im Förderschwerpunkt Lernen

Prof. Dr. Janka Goldan // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Janka Goldan ist seit November 2025 neue Professorin für Methodik und Didaktik im Förderschwerpunkt Lernen in der School of Education.

Schwerpunkte von Goldans Arbeit sind neben der inklusiven Schul- und Unterrichtsentwicklung vor allem die bedarfsgerechte Steuerung und Verteilung von Ressourcen sowie die Teilhabe und das Wohlbefinden von Schüler*innen in inklusiven Lernumgebungen. Aktuell erforscht die 38-Jährige neue Modelle der Schulassistenz.

Ein besonderes Profilmerkmal ihrer Professur ist die enge Verzahnung empirischer sonderpädagogischer Forschung mit bildungsökonomischen Perspektiven. Prof. Dr. Goldan ist seit mehreren Jahren assoziiertes Mitglied des Wuppertaler Instituts für bildungsökonomische Forschung (WIB) der Bergischen Universität und arbeitet dort eng mit Prof. Dr. Kerstin Schneider zusammen.

Janka Goldan studierte Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie mit dem Schwerpunkt Sonderpädagogik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie am Institute of Education der University of London. Außerdem absolviert sie ein Betriebswirtschaftsstudium an der Fernuniversität Hagen. Ihre Promotion schloss sie 2020 an der Bergischen Universität Wuppertal mit Auszeichnung ab.

Die komplette Pressemeldung finden Sie im Newsportal.

Sebastian Kassing – Stochastik und Maschinelles Lernen

Prof. Dr. Sebastian Kassing // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Sebastian Kassing ist seit November 2025 neuer Professor für Stochastik und Maschinelles Lernen in der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften.

Damit KI-Systeme nicht nur schnell, sondern auch vertrauenswürdig sind, braucht es neue mathematische Ansätze – genau daran arbeitet Sebastian Kassing an der Bergischen Universität Wuppertal. Er forscht an der Schnittstelle von moderner Wahrscheinlichkeitstheorie, der Theorie des maschinellen Lernens und Künstlicher Intelligenz.

Ziel seiner Arbeit ist es, maschinelles Lernen aus der Black-Box-Ecke herauszuführen und eine mathematische Grundlage für nachvollziehbare und verantwortungsvolle KI-Anwendungen zu schaffen – mit Relevanz für Bereiche wie Medizin, Mobilität, Wirtschaft und Industrie.

Sebastian Kassing kommt von der Technischen Universität Berlin, wo er zuletzt eine Nachwuchsgruppe zur Stochastischen Analysis und Quantitativen Finanzmathematik leitete. Zuvor forschte er unter anderem als Postdoktorand an der Universität Bielefeld. Seine Promotion absolvierte der 30-Jährige an der Universität Münster mit einer Arbeit zur stochastischen Approximation mit Fokus auf Anwendungen im maschinellen Lernen.

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„Meet the Prof“: das Kurzinterview mit Sebastian Kassing gibt es auf unserem Youtube-Kanal.

Juliane Schlesier – Grundschulpädagogische Forschung

Prof. Dr. Juliane Schlesier // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Juliane Schlesier ist seit September 2025 neue Professorin für Grundschulpädagogische Forschung in der School of Education.

In ihrer Forschung widmet sich Schlesier den sozialen, emotionalen und motivationalen Erfahrungen von Schüler*innen – insbesondere im Grundschulalter sowie an zentralen Übergängen im Bildungssystem. Im Fokus stehen dabei soziale Beziehungen, Emotionen und Emotionsregulation, Wohlbefinden und Stress sowie individuelle und kontextuelle Einflussfaktoren schulischer Lernumwelten.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und empirischen Erforschung innovativer Unterrichtskonzepte und Prozesse der Schulentwicklung. Ein zentrales Anliegen ihrer Arbeit ist zudem die Professionalisierung angehender Lehrkräfte. Die 40-Jährige erforscht, wie Theorie-Praxis-Verzahnung, der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Schulpraxis sowie Persönlichkeitsentwicklung im Lehramtsstudium gelingen können.

Juliane Schlesier studierte Lehramt für Deutsch und Biologie u. a. an der Freien Universität Berlin. Nach mehreren Jahren als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der empirischen Lehr- und Lernforschung promovierte sie 2020. Es folgten Stationen als Postdoc in Oldenburg sowie Professurvertretungen an den Universitäten Greifswald und Vechta.

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Ruben-Laurids Lange – Siedlungswasserwirtschaft

Prof. Dr.-Ing. Ruben-Laurids Lange // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Ruben-Laurids Lange ist seit September 2025 neuer Professor für Siedlungswasserwirtschaft in der Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen.

Mit seiner Forschung möchte der 43-Jährige künftig neue Impulse für eine nachhaltige, ressourcenschonende Wasserinfrastruktur in Städten und Gemeinden setzen. Er widmet sich zentralen Zukunftsfragen der kommunalen Wasserwirtschaft. Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Konzepten, die eine dezentrale und nachhaltige Behandlung, Versickerung und Nutzung von Regen- und Schmutzwasser in bzw. auf Gebäuden und Grundstücken ermöglichen.

Ein weiteres Forschungsinteresse gilt der Entfernung von Mikroschadstoffen wie Arzneimitteln oder Pestiziden aus kommunalem Abwasser.

Ruben-Laurids Lange studierte Bauingenieurwesen an der Bergischen Universität und wurde später an der Ruhr-Universität Bochum mit einer Arbeit zum Ablagerungsverhalten in der Mischkanalisation promoviert. Vor seinem Wechsel nach Wuppertal war Lange seit 2018 Professor für Wassertechnologien in der Versorgung und Entsorgung an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen.

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„Meet the Prof“: das Kurzinterview mit Ruben-Laurids Lange gibt es auf unserem Youtube-Kanal.

Christian Mainka – Robust, Secure and Privacy-Preserving Smart Systems

Prof. Dr.-Ing. Christian Mainka // Foto: Friederike von Heyden / BUW

Christian Mainka ist seit Mai 2025 neuer Professor für Robust, Secure and Privacy-Preserving Smart Systems in der Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik und Medientechnik.

Die Forschungen des 38-Jährigen befassen sich mit Themen der Web- und Datensicherheit. Dabei ist sein Ziel, Sicherheitsschwachstellen zu identifizieren, diese zu verstehen und daraus Gegenmaßnahmen zum Schutz vor solchen Attacken zu entwickeln.

Zu Beginn seiner Forschungstätigkeit untersuchte er Risiken, die durch Datenformate wie JSON und XML entstehen können. Wenn solche Datenformate unsicher verarbeitet werden, kann das schwerwiegende Folgen haben: Angreifende könnten sich zum Beispiel als jemand anderes ausgeben und auf fremde Webseiten zugreifen, um dort persönliche Daten zu stehlen.

In seiner jüngsten Forschung beschäftigt er sich mit Sicherheitslücken in der Handhabung digital signierter PDF-Dokumente. Ebenso untersucht er die Einbettung und Ausführung von Programmcode in Office-Dokumenten, was häufig als Grundlage für Malware-Angriffe genutzt wird.

Christian Mainka studierte Angewandte Informatik und IT-Sicherheit an der Ruhr-Universität Bochum, wo er 2017 auch promovierte und anschließend bis zu seinem Wechsel an die Bergische Universität im Mai als Studienrat lehrte und forschte.

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